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Backpacking Mexiko: Alles was Du wissen musst (Sicherheit, Budget, Zeit, u.v.m.)

Backpacking in Mexico - auf einen Blick

Viva la vida Mexico! 

Mexiko ist vor allem bekannt für seine Mayaruinen, Cenoten, Tacos und die mexikanischen Fiestas. Allerdings sei gleich vorab gesagt: Wer bislang vor allem Backpackung-Erfahrung in Südostasien gesammelt hat, Mexiko bzw. Mittelamerika allgemein ist anders. Was nicht unbedingt heißt, das es schlecht ist 🙂

Ich hoffe, ich kann Dir mit meinem Guide helfen, herauszufinden, ob Mexico das richtige Backpacking-Land für dich ist. 

meinbackpackundich bewertet
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Reiseroute & Highlights

MEINE REISEROUTE

 

DESTINATIONS

 
  1. Cancun (1-2 Tage)
  2. Tulum (3 Tage)
  3. Valladolid (3 Tage)
  4. Isla Holbox (3 Tage)
  5. Merida (2-3 Tage)
  6. Palenque (3 Tage)
  7. San Cristobal (3 Tage)
  8. Puerto Escondido (3 Tage)
  9. Oaxaca (2-3 Tage)
  10. Mexico City (3-4 Tage)
 
 

 

HIGHLIGHTS

 
  1. Isla Mujeres
  2. Tulum Ruins & Beach, Coba, Cenoten
  3. Chichen Itza, Cenoten, Las Coloradas
  4. Punta Mosquito, Punta Coco, Beach
  5. Uxumal, Homan Cenoten, Citytour
  6. Mayastätte, Wasserfälle, Jungle-Trek
  7. Canyon, El Chiffon, Citytour
  8. Turtle Release, Surfen, Plankton, Beach
  9. Hierve el Agua, Zocalo, Monte Alban
  10. Citytour, Museen (Frida Kahlo), Teotihuacan Mayastätte, Wrestling, Xochimilco Boat Tour

 

Für unsere Reiseroute mit den nebenstehenden Highlights haben wir etwa 4 Wochen gebraucht. Unsere ausführliche Reiseroute mit Kosten der einzelnen Highlights findest du hier. Du kannst direkt auf die jeweiligen Destinationen klicken, um den detaillierten Backpacking Guide für die jeweilige Stadt zu lesen.

 

Mexiko: Reiseroute & Kostenaufstellung

Budget pro Tag: ca. 40 EUR

Die obigen durchschnittlichen Preisangaben basieren auf unseren eigenen Erfahrungswerten und sind externen (Währung, steigender Tourismus, etc.) sowie internen Faktoren (Lifestyle, Anzahl der Aktivitäten, etc.) unterworfen (Stand 2019). 

Unterkünfte

Wir suchen uns meist die bestbewerteten Hostels in Hostelworld aus und schlafen überwiegend in Dorms – außer der preisliche Unterschied zum Privatzimmer ist marginal. Hin und wieder, zu besonderen Anlässen, gönnen wir uns auch mal etwas mehr „Luxus“. Es geht in Sachen Unterkünften also günstiger, wenn Ihr schlechtere Hostels nehmt, aber eben auch wesentlich teurer, wenn Ihr eure Privatsphäre schätzt. 

Ich würde Euch mit einem Backpackerbudget immer die Hostels empfehlen. Ihr kriegt zwar für das unten gelistete Budget als Pärchen auch oft ein Doppelzimmer oder zwei Einzelbetten in einer Pension oder einem „Hotel“ (nicht mit europäischen Standards zu vergleichen), aber die Annehmlichkeiten sind bescheiden. Außerdem habt Ihr keine Common Area (bspw. Pool, Netflix Room, Hängematten, etc.), keine Free Tours, die vom Hostel angeboten werden und meist ist auch kein Wasser Refill mit dabei (was auf Dauer sehr teuer ist).

Hier ein paar Unterkunftsempfehlungen: 

Cancun

Tulum

Isla Holbox

Merida

Palenque

San Cristobal

Puerto Escondido

Oaxaca

Mexico City

Agavero Hostel

Che Tulum Hostel & Bar

Che Holbox Hostel

Nomadas Eco-Hostel 

Maya Tulipanes Express

Puerta Vieja

Puerto Dreams

Iguana Hostel

Selina Mexico City Downtown

Transport

Das günstigste und generell Haupttransportmittel in Mexico ist der Bus (Hauptanbieter ADO) und mit denen kamen wir auch super voran. Die beliebtesten Verbindungen findet Ihr auf der ADO-Website. Allerdings bedient ADO nicht alle Routen, es lohnt sich also auf Busbud oder Checkmybus zu schauen. Diese listen auch andere Anbieter wie bspw. Oriente. 

Spartipp:

Holt Euch das Ticket direkt am ADO-Terminal, dann spart Ihr Euch nämlich die Online-Bearbeitungsgebühr. Das geht übrigens nicht nur den Abreise-Tag, sondern auch für in der Zukunft liegende Buchungen.

Manchmal werden Ermäßigungen bzw. Frühbucherrabatte online angezeigt. Diese gelten allerdings nur für Mexikaner. Ihr könnt hier allerdings etwas tricksen, indem Ihr einfach eine mexikanische Telefonnummer angebt

Wer weniger Zeit hat und ein paar Destinationen auslassen möchte, findet aber auch günstige Flüge von Cancun nach Palenque oder Palenque nach Mexico City (ab 30 EUR bei Skyscanner gefunden). Ansonsten muss man, um zu diversen Sehenswürdigkeiten zu kommen, auch öfter Collectivos (geteilte Minivans) in Anspruch nehmen. Die gibt es aber schon zum kleinen Preis 🙂 Teuer hingegen sind die Fähren, wenn Du eine der Inseln besuchen möchtest. 

Wenn Ihr keine Angst vor Streetfood habt, dann ist das die günstigste und unserer Meinung nach auch beste Option. Ihr bekommt bei diversen Ständen große Portionen zum kleinen Preis (Tacos für 10 Pesos, Tortas für 40). Es gibt aber auch einige preiswerte Restaurants abseits der Haupttouristenstraßen, die gute Tagesmenüs oder eben die übliche Portion Tacos und Quesadillas anbieten 😉 Auch Hostels bieten häufig gute Gerichte zum kleinen Preis oder gar das Frühstück inklusive an. Wir hatten Burger inkl. Beilagen für 80 Pesos (4 EUR) in San Cristobal oder All you can eat Frühstück auf Isla Holbox.

Getränke sind leider sehr teuer. Also bleibt bei Wasser und versucht, falls angeboten, eure Flasche immer im Hostel aufzufüllen. Ansonsten schlägt sich das bald negativ aufs Budget nieder.

Mehr zur Essenskultur in Mexiko findet Ihr hier.

Aktivitäten

Beeindruckende Mayaruinen, außergewöhnliche Cenoten, Unterwasserleben und Wasserfälle – Mexico ist ein großes und damit auch sehr abwechslungsreiches Land

Die Aktivitäten sind uns persönlich sehr wichtig. 

Soll heißen: wir sind nicht unbedingt diejenigen, die den ganzen Tag im Hostel oder am Strand chillen, sondern versuchen schon, – mit Ausnahme der Transfertage – jeden Tag etwas zu unternehmen. Somit fallen schon einige Kosten an. Allerdings versuchen wir weitestgehend auf geführte – und überaus teure – Touren zu verzichten, sondern entdecken die Highlights der Umgebung lieber auf eigene Faust.

Beispiel: 

Wir nehmen lieber zwei verschiedene Collectivos oder das Fahrrad, um zu diversen Wasserfällen und Cenoten zu kommen, anstatt eine fertige Tour zu buchen. Das dauert zwar häufig länger, aber bringt entscheidende Vorteile mit sich: (1) man ist unabhängig von der Reisegruppe und kann sich seine  Zeit selbst einteilen (häufig hat man nur 1-2h an einem Ort und muss dann wieder zum Touribus), (2) man spart Geld, und (3) erlebt das ein oder andere zusätzliche Abenteuer 🙂 

Teuer sind dennoch die Eintritte zu den bekanntesten Mayastätten wie Chichen Itza und Uxamal. Und auch die populären Cenoten verlangen mittlerweile deftige Eintrittspreise. Wem dafür das nötige Kleingeld fehlt, dem würde ich empfehlen, auf die weniger bekannten Hotspots auszuweichen. Palenque oder Coba waren bspw. nicht minder beeindruckende Mayastädte und weniger beliebte Cenoten bedeuten auch weniger besuchte Cenoten 🙂

Unsere persönlichen Highlights:

Las Coloradas (der pinke Salzsee), Chichen Itza, Cenoten-Hopping in Homun (von Merida aus), Roberto Barrios Wasserfälle in Palenque, Punta Mosquito auf Isla Holbox, Surferlife in Puerto Escondido und das Unterwassermuseum auf Isla Mujeres. 

Solo-Backpacking in Mexico?

Mexico ist nicht Thailand, aber dennoch machbar als Solo-Backpacker. 

Freunde finden? 

Es gibt in jeder Stadt ein Hostel, in dem man, wenn man nicht gerade schüchtern in der Ecke sitzt, abends auch sicher Leute kennenlernen wird. Manche Hostels sind mehr sociable, andere weniger. Aber das liegt nicht unbedingt an Mexico. Was allerdings schwieriger ist, ist diese Freunde auch länger zu behalten. Denn es gibt nicht DIE eine Route in Mexico, sondern jeder hat gefühlt einen anderen Plan oder unterschiedlich viel Zeit. Hier hat sich zudem die Erfahrung gezeigt, dass kleine Hostels in kleineren Städten häufig besser sind als bspw. das Hotelartige Selina Hostel in Mexico City. Oder auch Cancun war nicht unbedingt der beste Hotspot, um Leute kennenzulernen. Explizite Hostelempfehlungen findest Du in unserem Reiseroute Artikel. 

Alleine reisen?

Die Infrastruktur in Mexico ist im Gegensatz zu anderen Backpacking-Ländern echt top! Die Busse sind extrem komfortabel und auch die Stationen selbst haben gute Wartebereiche und sind alles andere als schäbig. Wir haben uns zu keiner Zeit unsicher gefühlt und haben auch von anderen keine schlechten Erfahrungen gehört. 

Altersdurchschnitt?

Backpacker in Mexico sind im Schnitt etwas älter als in Australien oder Südostasien. Die meisten waren hier etwa Mitte 20, es gab aber die volle Bandbreite von ca. 21 – 35 Jahren. Das liegt wohl daran, dass man für Mexico schon etwas tiefer in den Geldbeutel greifen muss als für Indonesien und man hier keine 18-Jährigen Work-& Travel Frischabiturienten findet. 

Nightlife in Mexico

Wer in Mexico wilde Strandparties und Pub Crawls wie in Südostasien erwartet oder feuchtfröhliche Touren wie in Australien, wird hier leider enttäuscht.

Feiern ist hier etwas entspannter (was wohl auch dem „etwas reiferen“ Altersdurchschnitt geschuldet ist.

Nichtsdestotrotz kann man in Mexico gemütlich mit anderen abends zusammensitzen und sich ein paar Bierchen, Tequila oder andere Drinks genehmigen. 

Wer definitiv Party möchte, der ist in Hostels am besten aufgehoben.

Dort gibt es Bierpong-Turniere, Poolparties oder Cocktail-Classes. Und wenn es dann noch eine After-Party gibt, dann wissen die Leute vom Hostel am besten Bescheid 😉 

Unserer Erfahrung nach die Orte bzw. Hostels mit den besten Parties: 
  • Tulum – Che Hostel (Bierpong Tournament, Cocktail Class, Bar Tour)
  • Isla Holbox – Che Hostel (Bierpong Tournament & Pool Party)
  • San Christobal – Puerta Vieja Hostel (Lagerfeuerabende & Techno Party)
  • Puerto Escondido – Puerto dreams (riesige Dachterasse & Beachparty)

Evtl. hatten wir Pech, aber Mexico City und Cancun hatten leider wenig zu bieten. Man konnte in ein paar Bars gehen, aber als Backpacker wird man nicht unbedingt glücklich. 

Go local?

Bis auf ein paar local Salsa Nights, gibt es in den meisten Orten wenig, wo man hingehen kann oder sollte (wenn man nicht ausgeraubt werden möchte).

Sprache: Reicht Englisch aus für Mexico?

Jein. 

Ich würde Euch an dieser Stelle ans Herz legen, euch eine Sprach-App wie Babbel oder Duolingo herunterzuladen, um wenigstens die Basics zu lernen. Denn: bis auf die Hostel-Angestellten und Free Walking Tour Guides sprach wirklich kaum einer Englisch. Die Ausnahme bilden hier die Touristenhochburgen Cancun und Mexico City – und selbst hier waren die Englisch Skills der Mexikaner bescheiden. 

Hier kommt ihr mit Englisch nicht weiter:

An Busstationen, bei Taxifahrern, in Restaurants, in Pensionen, auf Touren (gibt es auch häufig nur in Spanisch, was einem davor leider nicht gesagt wird) und – ja selbst beim Arzt nicht. Ich musste in Puerto Escondido zum Arzt wegen einer Blasenentzündung und musste letztendlich mithilfe des Google Translators mit ihm kommunizieren, da ich mit meinem Grundwortschatz Spanisch nicht weit kam und der „Arzt“ leider kein Wort Englisch sprach. 

Falls ihr also gar kein Spanisch sprecht, holt euch eine Sim-Karte mit Internet, damit ihr euch mit diversen Übersetzungsmaschinen im Fall der Fälle behelfen könnt.

Sicherheit

In den Medien hören wir ständig schlechte Nachrichten aus Mexiko. Spätestens nach der Netflix-Serie Narcos ist Mexico vor allem für Gewalt und Drogenkriege bekannt. Meine Familie machte sich daher dementsprechend Sorgen, als ich verkündete, dass die nächste Destination Mexiko sein wird.

Doch ist Mexiko wirklich so gefährlich?

Nein, jedenfalls nicht für Touristen. Und solange man seinen gesunden Menschenverstand benutzt.

Denn, ja: es ist nicht Deutschland und man sollte sich nachts nicht unbedingt alleine – oder in manchen Gegenden am besten gar nicht – auf den Straßen herumtreiben. Unterschiede zu Südostasien sieht man allein schon daran, dass die meisten Hostels gut verriegelt sind und Security Personal an der Eingangstür steht. Du kannst dich also in den Unterkünften sicher fühlen. Das sollte allerdings auch eine Warnung für dich sein: dass du hier besser auf die „billigsten“ Pensionen verzichten und den Extra-Cent mehr investieren solltest.

Mexiko ist sicher, wenn Du Vorsichtsmaßnahmen triffst

Dennoch haben wir uns in vier Wochen Mexiko nie unsicher oder gar bedroht gefühlt. Die Menschen sind genauso freundlich wie in Südostasien. Und wollen dir genauso gern etwas aufschwatzen 😉 Die meisten Backpacker, die wir getroffen haben, hatten auch nur gute Erfahrungen gemacht. Nur eine hat uns zu Denken gegeben: Ein junger Deutscher wurde  nachts um 4 Uhr ausgeraubt, als er allein und alkoholisiert auf der Suche nach Zigaretten war. Und die Moral der Geschichte? Fordere dein Unglück nicht heraus, indem du nachts allein und unachtsam auf der Straße unterwegs bist. Du kannst nur zur Beute werden, wenn du dich selber zur Beute machst. 

Behalte Deine Wertsachen eng am Körper, wenn Du unterwegs bist

Nimm aber auch nicht alles mit, um im Falle eines Raubs nicht alles gleichzeitig zu verlieren. Ich habe nehme immer zwei Kreditkarten mit, falls mir eine geklaut wird (was bisher noch nicht passiert ist) und führe diese wirklich nur im Geldbeutel mit, wenn ich Geld abhebe. Ansonsten verstaue ich, sobald ich in der Unterkunft ankomme, immer alles (Reisepass, Führerschein, Kreditkarte und andere Wertsachen) in den bereitgestellten Schließfächern. Bisher ist mir noch nie etwas abhanden gekommen. 

Was Gewalt und Drogenkriege anbelangt: Halte Dich aus diesen Gebieten fern.

Ich glaube sowieso kaum, dass es dich als Backpacker dorthin verschlägt. Im Zweifel: frage einfach einen Hostel/Hotelangestellten und du wirst eine tolle Zeit in Mexiko haben 🙂 

Einreise & Visum

Ihr müsst hierfür als Deutsche gar nichts vorbereiten. Ihr braucht lediglich einen gültigen Reisepass und bekommt bei der Ankunft einen Stempel sowie die Touristenkarte, die ihr für einen Grenzübergang (Bspw. Guatemala) benötigt. Ansonsten lassen sie Euch bei der Ausreise nochmal löhnen und das wird teuer (558 MXN = ca. 30 EUR). Mehr zum Grenzübergang findet ihr hier.

 

Das auswärtige Amt schreibt dazu: 

Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise bei touristischen Aufenthalten kein Visum.

Touristenkarte FMM

Sie erhalten bei der Einreise nach Mexiko eine Touristenkarte (genannt „FMM“) für maximal 180 Tage (Ausnahme: Einreise auf dem Landweg zum touristischen Aufenthalt von weniger als 7 Tagen). Die Kosten betragen 558 MXN (Tarif 2019). Diese Gebühr ist bei Einreise mit dem Flugzeug (internationale Flüge) bereits in den Kosten für das Flugticket enthalten. Bei Einreise auf dem Landweg ist diese in bar in MXN gegen Quittung oder bei einer Bankfiliale zahlbar. Die Karte wird bei Grenzübertritt gestempelt und der Gültigkeitszeitraum eingetragen. Dabei sollte auf die Gültigkeitsdauer geachtet werden, um späteren Aufwand zur Verlängerung zu vermeiden. Eine spätere Verlängerung auf bis zu 180 Tage kann bei der zuständigen Behörde in Mexiko, dem Instituto Nacional de Migración beantragt werden. Jedoch besteht darauf kein Anspruch und das Verfahren ist langwierig.

Behaltet die Karte

Die beim Reisenden verbleibende Ausfertigung der Touristenkarte sollte sicher verwahrt werden, sie muss bei der Ausreise aus Mexiko vorgelegt werden. Personenkontrollen zur Überprüfung des legalen Aufenthalts in Mexiko sind häufig, daher sollte man jederzeit eine Kopie von Pass und Touristenkarte plus Zahlungsbeleg/bzw. Flugticket mit sich führen.
Bei Verlust muss spätestens bei Ausreise (z.B. am Flughafen) gegen Gebühr (s.o.) eine neue Karte erworben werden. Bei Einreise per Flugzeug und Ausreise auf dem Landweg ist es angeraten, eine Kopie des Flugtickets vorzulegen, mit der die Zahlung der Gebühren nachgewiesen werden kann. Falls diese nicht vorgelegt wird, muss die Gebühr ggf. erneut gezahlt werden.

Arbeiten verboten

Touristen dürfen keine weiteren Tätigkeiten ausüben. Es ist nicht möglich nach Einreise, beispielsweise als Tourist, einen Aufenthaltstitel für einen anderen Aufenthaltszwecke (z.B. Erwerbstätigkeit) zu beantragen.