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Merida in Mexiko – Cenoten, Flamingos und Meer – Die besten Tagesausflüge

Merida ist häufig gar nicht auf dem Radar vieler Backpacker – und so war es auch bei uns. Wir hatten nur einen Zwischenstopp hier eingeplant, weil wir lange Busfahrten scheuen. Letztendlich sind wir aber länger geblieben, da Merida Ausgangsbasis für viele, tolle und abwechslungsreiche Tagesausflüge ist, die die Diversität des Landes aufzeigen.

Dieser Backpacking Guide versucht Dir folgende Fragen zu beantworten:

Was kann man in Merida machen? Unsere Top 5 Things to do

(1) Explore the City: Kissing Chairs, bunte Türen, Musik und Tanz

(2) Cenoten-Hopping in Homun (und Santa Barbara) auf eigene Faust

(3) Bedeutende Mayastätte: Uxmal und/oder Chichén Itzá?

How to: Wie kommt man auf eigene Faust nach Uxmal von Merida?

How to: Wie kommt man auf eigene Faust nach Chichén Itzá von Merida?

(4) Beach & Seafood in Progreso

(5) Flamingos in Celestun: auf eigene Faust

Wie kommt man nach Merida?

Welche Unterkunft soll ich als Backpacker wählen?

5 THINGS TO DO IN MERIDA

1) Explore the city (Free walking tour)

Merida ist bunt und voller Leben: Kissing Chairs, bunte Türen, Musik und Tanz.

Erkunde die Stadt mit der Free Walking Tour des Historical Centers

Die Tour startet Montag bis Samstag um 9:30 Uhr. Treffpunkt ist das Tourist Information Center an der City Hall (street 62, zwischen 61 und 63). Die Tour dauert etwa 1 Std und 15 min, zeigt Euch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und versorgt Euch mit interessanten Informationen, Tipps und Tricks. Ich mache das immer sehr gerne als erstes, wenn ich in eine neue Stadt komme, um mir einen ersten Überblick zu verschaffen. 

Die Tour ist zwar umsonst, aber Ihr solltet dennoch ein Trinkgeld geben. 

Besuche folgende Hotspots am Abend

Plaza de la Independencia: hier gibt es vor allem am Wochenende einen gut besuchten Nachtmarkt, wo Ihr neben den üblichen mexikanischen Kleidern auch günstiges und gutes Essen bekommt. Vor allem die Churros dort haben es mir angetan. Außerdem ist dort am Abend reichlich Entertainment geboten. Es gab jeden Abend Live-Musik, als wir dort waren, und am Sonntag durften wir ein besonderes Spektakel beobachten: mexikanische Paare, vor allem diejenigen mit älterem Baujahr, tanzten auf dem Platz vor der Band in traditionellen Kostümen. Da ging einem echt das Herz auf, wenn man die süßen Omis und Opis beobachtete, wie sie ganz adrett das Tanzbein schwangen.

Kissing Chairs: Am besten genießt Ihr euer Essen und die Musik in den sogenannten Kissing Chairs. Diese sind überall in der Stadt verteilt.

Auch im San Juan Park gibt es Musik und günstiges Essen. Wir bekamen dort an einem Stand super leckere und riesige Tortas für 35 Pesos. Generell sind die Parks immer ein guter Anlaufpunkt in Mexiko.

Lauft auch einfach ein wenig in der Stadt herum. In Merida gibt es überall bunte Türen, die einen schönen Vintage-Charme versprühen.

Merida hat auch kulturell einiges zu bieten: Sucht eine der zahlreichen Kunstgalerien und Museen auf

2) Cenoten in Homun (und Santa Barbara)

Rundum Merida finden sich zahlreiche Cenoten, die sich perfekt in einem Tagesausflug entdecken lassen. Ich würde Euch zwei Optionen empfehlen, wobei Erstere mein Favorit ist.

  • Homun: Cenoten-Hopping mit dem Moto-Taxi (Empfehlung)
  • Santa Barbara – 3:1 Cenote
Wer ein paar Cenoten abseits des Mainstream besuchen möchte, der ist in Homun genau richtig.

Ihr könnt in Homun mit einem Moto-Taxi wortwörtlich Cenoten-Hopping betreiben und somit eine Vielfalt an beeindruckenden Cenoten besuchen, die jede für sich etwas Besonderes ist.

Wer nicht so gerne herumfährt, der kann in Santa Barbara gleich drei Cenoten auf einmal sehen. Der Weg dorthin ist derselbe. Theoretisch könntet Ihr also auch beide Touren machen. 

Wie kommt man zu den Cenoten?

Collectivos nach Homun (und Santa Barbara) fahren ca. im 30-Minuten-Takt vor dem Noreste Terminal (street 67/50) ab (Kosten: ca. 30 Pesos one-way). Generell bewährt sich maps.me als Wegweiser für die Collectivo-Stationen. Diese sind fast immer eingezeichnet.

Santa Barbara

(45 Minuten von Merida)

Wer nach Santa Barbara will, der sagt dem Fahrer einfach, dass er dort gerne aussteigen möchte, da der Eingang zur Cenote ein Stück vor Homun liegt. Ich persönlich würde es nicht empfehlen, da es die bekannteste und mit Abstand touristischste Cenote ist. Es werden in Merida zahlreiche geführte Tagestouren dorthin angeboten, d.h. die vollen Touristenbusse strömen in die Cenote. Aber im Folgenden ein paar Infos für alle, die das nicht abschreckt:

Santa Barbara ist gewissermaßen eine 3:1 Cenote. Ihr könnt dort drei Cenoten nacheinander besuchen für ca. 170 Pesos. In dem Preis sind folgende Leistungen enthalten: Eintritt, Transport (via Pferdewagen oder Fahrrad) und Schwimmwesten (die sind Pflicht!). Außerdem gibt es dort ein Restaurant und andere Annehmlichkeiten.

Cenoten-Hopping in Homun

(ca. 1h von Merida)

Wer Cenoten-Hopping in Homun betreiben möchte, bleibt sitzen. Auch hier könnt ihr dem Fahrer bereits zu Beginn sagen, dass ihr gerne zu den Cenoten wollt, da sie euch dann an dem Ort rauslassen, wo die Moto-Taxis stehen. Aber macht euch keine Sorgen: ihr seht touristisch aus, und sie werden euch sowieso fragen, welche Cenoten ihr sehen wollt. Unser Fahrer hat uns am Anfang sogar schon angeboten, seinen Sohn/Cousin (ob das überhaupt stimmt, ist fraglich) anzurufen, falls wir ein Moto-Taxi haben wollen.

Wie geht das mit dem "Hopping"? Die Moto-Taxi Tour

Und ja, das wollten wir. Denn die Cenoten in Homun liegen zu weit auseinander, um überall hinlaufen zu können. Und außerdem braucht Ihr für einige Cenoten auch eine Schwimmweste, die Ihr Euch erstmal leihen müsst, um eintreten zu dürfen. Wir nahmen uns also ein Moto-Taxi für insgesamt 250 Pesos (für 2 Personen), welches uns erst zum Schwimmwestenverleih (70 Pesos pro Person) und dann zu den Cenoten fuhr. Die Schwimmwesten bringt er nach Beendigung der Tour übrigens allein für Euch zurück.

Die Tour dürft Ihr selbst wählen

Euer Fahrer zeigt euch zu Beginn ein paar Fotos von Cenoten und fragt Euch, welche Ihr besichtigen wollt. Ihr dürft selbst entscheiden, zu welchen und zu wie vielen Cenoten Ihr wollt. Ihr könnt in 2,3,4 oder auch 5 springen. Je nach Lust und Zeit. In der Regel dauert die Tour ca. drei Stunden. Wir entschieden uns für vier Cenoten, von der sich jede durch etwas Besonderes auszeichnete. Ihr müsst das übrigens auch nicht gleich zu Beginn festlegen, sondern könnt erstmal losfahren, und ihm sagen, wenn Ihr keine Lust mehr habt oder Euch die Zeit davonrennt. Am Ende der Tour fährt er Euch wieder zu der Collectivo-Haltestelle.

Unsere Auswahl an Cenoten (inkl. Preise & Besonderheiten)

Der Eingang der Höhle ist insofern besonders, dass ein majestätischer Pappelbaum aus ihr herausragt. Die Treppe zur Cenote windet sich gewissermaßen um den Baum herum. Außerdem könnt ihr da unten tolle Fotos machen, da die Höhle sehr gut belichtet und weitläufig ist. Wir waren übrigens die Einzigen in der Cenote, was eine willkommene Abwechslung zu den sonst sehr überlaufenen populären Cenoten.

Preis: 35 Pesos pro Person

Schwimmweste ist Pflicht

In dieser Cenote waren wir nicht ganz allein, aber die Anzahl der Personen in der Cenote war dennoch überschaubar. Das Wasser erstrahlt in kristallklarem grün und lädt zum Schwimmen ein. Zudem findet sich in der Cenote ein Seil, mit dem man in mehr oder weniger galanter Tarzan und Jane-Manier in das wunderbar erfrischende Wasser schwingen kann.

Preis: 35 Pesos pro Person

Schwimmweste ist Pflicht.

Diese Cenote lohnt sich nur, wenn man auf Jumping steht. Wir hatten unseren Fahrer explizit danach gefragt, weil wir großen Spaß daran haben, von Felsen in Gewässer zu springen. Es gibt hier einen leichten kleinen (5m) und einen großen, schwereren Sprung (8m). Bei dem 8-Meter Vorsprung muss man schon genau aufpassen, dass man in die Mitte springt, da die Cenote nicht besonders groß ist und man ansonsten eine unangenehme Begegnung mit den Felsen hat. Ist aber alles machbar mit ein wenig Körperspannung und gesundem Menschenverstand 🙂

Preis: 35 Pesos pro Person

Ihr braucht keine Schwimmweste

Santa Rosa ist die populärste und somit auch am besten besuchte Cenote in Homun. Das merkt man schon allein beim Eintreten, da es hier die üblichen Schließfächer zu mieten gab und man direkt aufs Restaurant aufmerksam gemacht wurde.

Warum die Cenote ihren Namen verdient

Sobald man die Cenote betritt, weiß man aber auch warum: sie hat nicht umsonst den Namen Santa Rosa, denn sie besitzt einen rosa Schimmer. Fast als ob man einen rosa Polaroid-Filter über die Höhle gelegt hätte. Außerdem hat sie sehr beeindruckende Stalaktiten und Stalagmiten und an einer Stelle strahlt das Licht von oben in die Höhle und Wasser rinnt herunter. Und wer einen kleinen Jump wagen möchte, kann das hier problemlos tun. Es gibt einen absolut ungefährlichen 3-Meter Jump 🙂 

Preis: 40 Pesos pro Person

Schwimmweste ist Pflicht (die könnt ihr aber theoretisch auch dort leihen, falls ihr nur Santa Rosa besuchen wollen würdet)

  • Hool Kosom (diese Cenote hat in der Decke ein riesiges Loch, durch das die Sonne einfällt)
  • Los Tres Oches
  • Chulul
  • Canunchen
  • La Candeleria (hätte ich auch gerne gesehen, soll wie ein Thermal-Bad sein)
  • Yaxbacaltun (inkl. Zoo, Hängematten und Restaurant)
  • Santa Cruz (Familienorientiert und touristischer mit Zipline, Thermalbaad und einem Restaurant)
  • Parador San Antonio (24h offen, Kayaking)

Kosten und Dauer für den gesamten Tagestrip (pro Person): 400 Pesos

  • Fahrt (Hin und zurück): 60 Pesos
  • Moto-Taxi (3h): 125 pro Person
  • Cenoten (4x Eintritt): 145 Pesos (zwischen 35 und 45 Pesos pro Eintritt)
  • Schwimmweste: 70 Pesos

Hier ein kleiner Einblick in unser Cenoten-Hopping

3) Bedeutende Mayastätte (Uxmal und/oder Chichén Itzá)

Mexiko ist bekannt für seine alten Mayastätte und in der Nähe von Merida findet Ihr gleich zwei faszinierende, gut erhaltene Ruinen mit ihren majestätischen Pyramiden: Uxmal und Chichén Itzá. Wobei Letztere nochmal ein Stückchen bekannter ist, da sie eines der Naturwunder ist. Wenn Ihr ein Geschichts- bzw. Mayafan seid, dann schaut euch beide an, allen anderen (die evtl. auch schon die Ruinen in Tulum, Palenque und Mexico City gesehen haben) rate ich an dieser Stelle:

Entscheidet euch für eine Mayastätte, denn der Eintritt ist teuer, ihr benötigt einen Tag für den Ausflug, und es verhält sich ähnlich wie mit den Tempeln in Thailand: same same but different.

Uxmal oder Chichén Itzá?

Ich wäre „Pro Chichén Itzá, wenn ich die Qual der Wahl hätte

Ich muss ehrlich sagen: ich bin kein Geschichtsfreak, aber die Historie von Chichén Itzá und die Kalenderkunst, die sich auf dem Gelände findet, hat etwas Mystisches an sich. Vor allem die jahrhundertealte, majestätische Präzision der Maya ist schlichtweg unglaublich. Daher würde ich mich in der Qual der Wahl immer für Chichén Itzá entscheiden. Wenn Ihr früh, vor der Ankunft der Touristenbusse, oder spät, nach Abreise der Busse (ca. 15 Uhr) dort hingeht, ist es auch recht Menschenleer. Und das Gelände ist so weitläufig, dass man sich jetzt auch nicht im Weg steht.

Aber macht Euch Euer eigenes Bild. Hier gehen die Meinungen wirklich komplett auseinander :

 Im Folgenden ein paar Entscheidungshilfen: 

(Pro) Uxmal

Uxmal liegt mitten im Dschungel, etwa 70km von Merida entfernt und ist gut besucht, aber nicht ganz so gut besucht wie Chichén Itzá. Außerdem dürft Ihr teilweise auch ein paar Stufen erklimmen. Das ist in Chicheén Itzá aufgrund zahlreicher Unfälle (darunter auch Todesfälle) leider verboten worden. Außerdem verfügt Uxmal über eine Aussichtsplattform (ganz normal, nicht die Spitze einer Pyramide), auf der Ihr einen spektakulären Blick über den Dschungel bekommt.

Fazit

Wer also touristische Attraktionen partout ablehnt, gerne die Aussicht genießen möchte und lange Reisezeiten scheut, der ist mit Uxmal eventuell besser bedient. Uxmal ist nämlich etwas näher an Merida, Ihr habt somit auch eine kürzere – und günstigere – Busfahrt.

Eintritt: 413 Pesos

Optional: Light & Sound Show um 20 Uhr – kostet 108 Pesos extra

Wie kommt man nach Uxmal?

Der Bus fährt mehrmals täglich von der TAME Station (street 69, 68/70) ab.

  • Abfahrtszeiten: um 6:00, 9:00, 12:30, und 14:00 Uhr (checkt bitte die aktuellen Zeiten, kann sich auch ändern)
  • Letzter Bus zurück: 17:40 Uhr

Kosten: 69 Pesos pro Person (One Way)

Es werden auch zahlreiche Touren angeboten, die ich Euch aber nicht empfehlen würde, außer Ihr wollte die Light & Sound Show sehen, da so spät kein Bus mehr zurückfährt.

(Pro) Chichén Itzá

Chichén Itzá ist eine der bedeutendsten mexikanischen Ruinenstätten auf der Halbinsel Yucatan und nicht umsonst eines der „neuen sieben Weltwunder“. Die weitestgehend erhaltene Stufenpyramide, welche von den spanischen Eroberern als „El Castillo“ (auf deutsch: Schloss) bezeichnet wurde, stammt aus der späten Maya-Zeit und soll wie ein Kalender erbaut worden sein: sie zählt 365 Stufen, eine für jeden Tag des Jahres.

Eintritt: 481 Pesos (wird jährlich teurer) 

Optional: Light & Sound Show für 551 Pesos (Sonntags nur 255 Pesos) -> geht nur mit einer Tour

Das Phänomen der gefiederten Schlange

Chichén Itzá ist nicht zuletzt berühmt wegen einem unglaublichen Phänomen (wovon wir leider nicht Zeuge wurden): und zwar das Schauspiel der gefiederten Schlange. Zweimal im Jahr (im Frühjahr und im Herbst), bei der Tag-und-Nacht-Gleiche, dem Zeitpunkt wenn Tag und Nacht gleich lang sind, versinkt eine Seite der Pyramide während des Sonnenuntergangs beinahe ganz im Schatten, nur noch die Treppe wird von der Sonne beleuchtet. Diese gestuften Kanten der Pyramide projizieren dann die Schatten für kurze Zeit auf das Gemäuer, bis hinab zum Fuß, wo sich zwei Skulpturen in Form eines Schlangenkopfes befinden. 

Wie kommt man nach Chichén Itzá?

Erste Klasse Bus Direktverbindung
  • Abfahrt am Came Terminal (street 70, 69/71). Der Bus wird dich direkt am Parkplatz vor Chichen Itza rauslassen
  • Dauer: 1h 45 min
  • Abfahrtzeiten: 6:30, 8:15 und 9:15 Uhr
  • Bus zurück: 14:00 und 17:00 Uhr
  • Kosten: 150 Pesos (One Way)
Zweite Klasse Bus – 1km entfernt von Chichén Itzá
  • Abfahrt am Oriente Terminal (street 50, 65/67). Der Bus stoppt am Piste village, ca. 1km von Chichen Itza entfernt.
  • Abfahrtzeiten: stündlich
  • Dauer: 2h 30 min
  • Kosten: 140 Pesos (Roundtrip)

4) Progreso Beach & Seafood

Wer nach Merida geht, denkt wahrscheinlich nicht in erster Linie an einen Strand, aber wenn Ihr einen Tag der städtischen Hektik entkommen wollt, dann empfehle ich Euch einen Tagesausflug nach Progreso Beach. Der Strand ist nicht der Schönste, aber auch nicht der Schlechteste. Wer es komfortabler mag, kann direkt am Strand eine Liege und/oder einen Bambussonnenschirm mieten. Wir waren low budget unterwegs und uns reichte ein Handtuch vollkommen.

Außerdem sparten wir unser Geld für das angeblich so gute Seafood hier. Und es hat sich gelohnt. Wir landeten einen echten Glückstreffer mit dem direkt an der Strandpromenade gelegenen Maya Ka Restaurant Seafood & Drinks. Nicht nur weil die Ceviche (250 Pesos für eine gemischte Platte) und die Cocktails hervorragend waren, sondern auch weil das Lokal wunderschön eingerichtet war und über einen Pool verfügte. Wir saßen also bei bestem Wetter im Pool, schlürften riesige Margarithas und knusperten abwechselnd Ceviches und Nachos (die waren umsonst) während riesige weiße Traumfänger über uns wehten. Ein perfekter Relax-Day 🙂

Wie kommt man nach Progreso?

Geh zum Autobus Progreso, der Bus fährt ca. alle 15 Minuten ab

  • Dauer: ca. 30 Minuten
  • Zeiten: 5:00 – 22:00 Uhr
  • Kosten: 38 Pesos (Roundtrip)

Von der Station aus müsst Ihr dann noch etwa 10 Minuten Richtung Strand laufen.

Optional: Collectivo nach Chicxulub: 8 Pesos (one way)

Ihr könnt von Progress einen kleinen Abstecher nach Chicxulub machen (wo der Meteorit heruntergefallen ist, der den Dinosauriern 65 Millionen Jahren das Leben ausgehaucht hat).

Aber ganz ehrlich: es ist nicht so spektakulär, wie es sich anhört. Man sieht keine Spuren mehr und der Ort selbst hat echt gar nichts zu bieten. Im Nachhinein betrachtet würden wir nicht mehr hinfahren. 

Celestun ist ein verschlafenes Fischerdorf, das vor allem für eines bekannt ist: FLAMINGOS!

Die schönen pinken Tiere kann man dort ganzjährig bewundern, wobei die Wintermonate sich am besten für einen Besuch eignen. Celestun ist aktuell noch nicht auf dem Radar vieler Touristen, da es nicht gerade „next door“ ist, erfreut sich in den letzten Jahren aber immer größerer Beliebtheit.

Die Flamingos siehst Du aber nur im Rahmen einer Boot-Tour. Wenn du also keine Bootfahrten magst, dann gehe lieber nicht nach Celestun.

Ein privater Boat-Trip kostet etwa 1.650 Pesos. Ich würde Euch daher empfehlen, ein paar Leute im Hostel oder vor Ort zu akquirieren. Häufig bilden sich im Bus schon Grüppchen. Auf diese Weise könnt Ihr auch gemeinsam besser den Preis verhandeln. Ansonsten müsst Ihr vor Ort auch häufig mal eine halbe bis Stunde warten, bis der Skipper das Boot voll hat.

Die Qual der Wahl: Welches Boot?

Es gibt zwei Ablegeorte für die Bootstour (für die ihr Eintritt zahlen müsst)  

  • Die eine befindet sich direkt nach der Brücke (am Eingang zu Celestun). Die Bootstour dauert etwa 1:30h und kostet ca. 195 Pesos pro Person (bei voller Belegung)
  • Der andere Anbieter befindet sich am Strand. Diese Bootstour dauert etwa 2:30h und kostet ca. 250 Pesos pro Person (bei voller Belegung)

Ich würde letztere Option empfehlen, denn wenn ihr extra den Weg auf euch genommen habt, dann könnt ihr auch die Zeit dort nutzen. Ansonsten ist die Busfahrt ja länger als die eigentliche Tour 😉

So kommt man nach Celestun

Geh zum Terminal Noreste (street 50 zwischen 65/67). Die Busfahrt dauert etwa 2:30h und kostet 60 Pesos (one way).

Dauer der Tagestour: 8h

Kosten gesamt: ca. 400 Pesos pro Person (wenn ihr es schlau anstellt)

ANREISE UND UNTERKUNFT

Anreise

von Valladolid (siehe unsere Reiseroute) 

Von Valladolid gibt es zahlreiche Busverbindungen für ca. 12 EUR nach Merida (Fahrtdauer ca. 2h 20 min), das heißt, seid zeitlich sehr flexibel. Die Busstation in Merida liegt sehr zentral, also könnt ihr auch gut zum Hostel laufen. 

Alternativ gibt es auch Direktbusse von Cancun, Chiquila (Isla Holbox) und Tizimin (nahe Las Coloradas/Rio Lagartos), nach Merida. Um Buszeiten zu checken, schaut am besten auf Busbud oder checkmybus bzw. geht direkt zum ADO-Busterminal. 

Unterkunft in Merida

Nomadas Eco Hostel

Why? 
  1. Free Salsa Lessons
  2. Free Cooking Class (man muss nur für das Essen zahlen – ca. 35 Pesos) – wir haben „Filetes de Puerto Casado acaompanados de chayitas y dizquilpac“gekocht 🙂
  3. Free Yoga Class
  4. Free Breakfast
  5. Ein Pool, der zum Relaxen einlädt
  6. Live-Musik am Abend: meist kommt ein Trovador, der Gitarre spielt und schöne mexikanische Liebeslieder trällert 
  7. Das Hostel bietet zudem Touren an (die aber teurer sind, als wenn ihr es auf eigene Faust macht); aber die Option zu haben, ist dennoch gut 🙂 
Preis: ab 10 EUR im 10er Dorm
Privates Doppelzimmer ab 45 EUR

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